header lifesandybenni

Herzlich Willkommen

Auf unserer Reise treffen wir immer wieder Leute, die anders ticken. Sie wollen mehr vom Leben. Genau wie wir nehmen sie sich eine Auszeit, um mal über ihr Leben nachzudenken.

Was wollen wir, wo gehen wir hin? Was ist der Sinn unseres Lebens?

Das tolle am Reisen ist, dass wir Zeit haben. Zeit endlich mal all das zu machen, wofür wir in unserem Alltag angeblich keine Zeit haben.

Es gibt sogar Zeiten, da ist es mal langweilig. Aber Langeweile ist der beste Freund von Kreativität.

Ein großartiger Pädagoge, sein Name ist Jesper Juul (Buch Autor), sagte mal, dass das Leben nicht immer nur Bespaßung ist. Langweile ist wichtig. Am besten langweilen wir uns alle mal gemeinsam, um dann die ganze Kreativität und das Schöpferische rauszulassen.

Wir sind geschaffen um zu wachsen. Jeden Tag, jede Woche, jeden Monat und jedes Jahr.

Ich war noch nie wirklich lange in diesem typischen Hamsterrad.

Eigentlich war mein Leben schon immer eine Weltreise. Denn ich habe nie länger als vier Jahre an einem Ort gewohnt.

Meine Eltern haben sich in jungen Jahren schon dazu entschieden, nicht den „typischen Weg“ zu gehen. Mein Vater ist Meditationslehrer seit er 20 Jahre jung ist. Und als meine Eltern geheiratet haben, war ihnen klar, dass sie für etwas wichtiges geschaffen wurden. Nämlich ein Stück weit diese Welt zu verändern. Etwas Gutes zu tun.

Ihr großer Traum war es eines Tages ein riesiges Heilzentrum bzw. ein Vedaland zu bauen. Eine ganze Siedlung, mit dem Mittelpunkt eines Meditations- und Yogazentrums. Neue Schulen sollen gebaut werden mit dem Hintergrund etwas von dem wahren Leben zu lehren. Altes Wissen, dass verloren gegangen bzw. unterdrückt wurde, wieder zu lehren.

Musik zu machen, Pflanzen zu pflanzen und den Körper und die Seele mit der Natur zu heilen.

Doch auch sie wurden gefangen. Gefangen von der Gesellschaft, die Geld verdienen „muss“.

Und obwohl wir schon ein sehr anderes Leben lebten, wir haben zum Beispiel 4 Jahre in Indien gelebt, wollten wir doch gerade auch als Kinder dazugehören. Auch ein „normales Leben“ leben. Wir wollten auch die neusten Klamotten und die schönsten Handys. Wir wollten Eltern, die „normal“ sind und uns nicht nerven mit ihrem Esoterischen-Quatsch.

Klar wir wussten schon irgendwo, dass es gut und richtig ist, was uns unsere Eltern sagten. Dennoch war da immer dieser Zweifel. Dieser Zweifel, ob wir denn nicht „normal“ sind so wie wir sind. Das witzige ist, dass wir anfingen unsere Eltern zu erziehen! Wir wollten wie „alle“ sein.

Mama, Papa?! Wieso müsst ihr immer so spät sein?

Wir wollen heute nicht meditieren! Wir wollen Fernsehen!

Warum haben wir nie Geld, um mal in ein „Luxusurlaub“ zu machen?

Viele Dinge bekommen wir in unserer Gesellschaft, so wie wir Leben, unterbewusst vermittelt.

Wir sollen in die Schule gehen, gute Noten schreiben und brav sein.

Wir sollen gewisse Dinge lernen, sogar Dinge die uns überhaupt keinen Spaß machen.

Wir sollen einen guten Abschluss machen.

Wir sollen gute Arbeiter werden.

Wenn wir großes Glück haben, dürfen wir uns während dem Studium mal hier mal dort kleine Auszeiten gönnen und ein Auslandssemester machen. Aber dann sollten wir auch langsam anfangen zu arbeiten, denn was ist mit der Rente?!

Wir gehen arbeiten, sind fleißig. Stehen morgens wenn es dunkel ist auf und kehren Abends wenn es dunkel ist zurück nach Hause. Wir sind ausgebrannt und müde. Zeit für eine gesunde ausgewogene Ernährung gibt es nicht. Außerdem ist es viel zu anstrengend nach der Arbeit noch frisch zu kochen!

„Ach egal, ich entspanne mich lieber ein bisschen vor dem Fernseher und bestelle mir eine Pizza. Und wenn ich schon so einen langen Tag hatte – da gönne ich mir mal ein Bierchen! Ach tut das gut!“

Hallo?! Aufwachen!!!

Wo führt das hin?

So bin ich nicht glücklich!

Sollte es aber nicht normal sein, dass wir jeden Tag glücklich sind?

„Ach komm, das Leben ist halt kein Ponyhof!“

Was redest du da, frage ich mich? Wem erzählst du das?

Mein Herz weint und ich fühle mich platt. Ich will keinen Sport machen, denn dieses triste Wetter zieht mich nur runter. Meine Beziehung macht mich auch nicht glücklich und Freunde treffen langweilt mich auch, denn auch sie haben ihre eigenen Probleme.

So oder so ähnlich habe ich auch mal eine Zeit lang gelebt. Ich war Tod unglücklich. Sicher gab es auch immer wieder Hochs und wunderschöne Zeiten. Oft waren meine Urlaube die Highlights – das war LEBEN für mich!

Von diesem Leben habe ich mich verabschiedet. Und wisst ihr wie ich den Absprung fand?

Ich habe Benni nach acht Jahren das erste mal wieder gesehen! Wir kennen uns schon seit wir Babys sind. Doch unsere Wege hatten sich als Kinder getrennt, denn wir beide wurden von der Gesellschaft geschluckt. Beide hatten wir unsere ganz „normalen Leben“ und beide wussten wir, dass wir das nicht sind.

Seit wir uns wieder gesehen haben steht unser Leben auf dem Kopf.

Wir hatten einen turbulenten Start in unsere Beziehung. Nach fünf Monaten war ich Schwanger und im ersten Jahr haben wir bereits geheiratet.

Und dann saßen wir da! Und dachten uns nur – Und jetzt? Was kommt jetzt? Haus kaufen? Benni geht weiter in der Bank arbeiten und verdient das gute Geld? Ich bleibe Zuhause und passe auf Liam auf und pflege das Haus?

Was?!!?! Nein!!! Das sind wir nicht!

Wir sind noch nicht bereit uns niederzulassen. Zu wenig gesehen von dieser Welt! Es gibt noch so viel zu lernen und zu entdecken. Wir wollen etwas erleben und noch wachsen!

Also haben wir uns kurzerhand dazu entschieden alles aufzugeben in Deutschland und loszuziehen.

Auf in die weite Welt hinaus!

Es wird nicht nur eine Weltreise, es wird DIE REISE ZU UNS SELBST – DIE REISE INS LEBEN!

Gerne dürft ihr uns begleiten auf diesem Weg!

Ich versuche euch so viel es geht von unseren inneren Prozessen zu erzählen. Gerade auch von den Tiefpunkten, wenn die Kamera mal nicht an war.

Ich freue mich dich auf unseren Blog begrüßen zu dürfen! Und ich freue mich, dass wir endlich unsere Webseite erstellt haben.

Wir haben so viel vor in unserem Leben. Dennoch brauchen Dinge manchmal seine Zeit. Und vieles brodelt manchmal so vor sich hin, bis dann der Vulkan ausbricht.

Jedenfalls dürft ihr gespannt sein, was mit uns noch passieren wird! Wir sind es jetzt schon!

Liebe Grüße aus aller Welt,

Eure Sandy

zurück zur Übersicht

Termine

!

Intensiv Workshop: Raus aus der Komfortzone

30.09.-01.10.17 (Sa.-So.)

Lebe authentisch und befreie dich aus deinem Gefängnis!

weitere Infos